Incredible Paris 14th July 2010 fireworks
16/07/2010Here a short movie I shot with the highlights of the fireworks in Paris on 14th July 2010. Especially the last 40 seconds are really unique!
Here a short movie I shot with the highlights of the fireworks in Paris on 14th July 2010. Especially the last 40 seconds are really unique!
Video calling is a very intriguing and old concept. But somehow it does not seem to catch up! What went wrong?

… and this somebody seems to be Apple (again) with its new iPhone 4
These guys are serious when they focus on a topic. And they are specialists in creating new markets. So let’s look in detail how do they address every of the mentioned issues.
Apple’s answer: FaceTimeWait a second – all this technology already exists for years. There are at least 30 Nokia mobiles with a front-facing camera. Where exactly is the revolution?
There is no revolution – it is rather a video call “reloaded”. Apple’s fundamental success is linked to its capability to create a unique bundle of hardware and software, which results in a perfect user experience. And this is what counts. You add a little marketing hype, attach it to a highly popular device – and the let some time pass.
You can be sure that FaceTime is just the start. If it really takes off, the following steps are just a matter of months:
So should we be excited? Oh yes! :-) Apple’s move is an impulse for the whole telecommunication industry, which will create more innovations from Google, Microsoft, HTC, Nokia, Samsung, Skype and many more… I am curious to make my first video call while walking somewhere in the mountains and video calling with somebody thousands miles away…
2010 expects us with a huge number of revolutionary developments, some of them I’ll try to cover.
Cars of the future
The concept of a future car is changing much faster than before. New engine technologies (hybrid or electric), new designs / materials, new car types (e.g. X1, X6 etc) and muuch more intelligent (security systems, entertainment and assistance).
I don’t think that we will suddenly see all those new things in all the segments, but first really nice examples will be available for trying out. BMW showed with their GINA concept (see video) that there is so much more room for innovations than just the typical evolution “a little bigger, a little faster, a little less consumption”
3D ready
3D movies are coming, but why now (?). IMAX exists since more than 30 years ! Answer is simple: the content was missing. Next year, media and consumer electronics companies will push the 3D topic as much as they can. Will we buy again a new TV ? Not next year. But you can be sure, that many cinemas will upgrade their systems to be able to show off the newest 3D movies such as Avatar. Although with the World Cup they may have a chance to use it as an advertising feature.
3D is the new HD! Everything will be 3D, TV sets, Digicams, screens in general.. I see it already coming the label “3D ready”. At the same time, we will see old movies and blockbusters getting a 3D remake – I bet to see a 3D Homer as well.
Cloud computing
History is repeating, but this time the technology is much further (internet is faster, mobile, cheaper and hardware is more mobile). Google will declare 2010 as start of a cloud computing era. Applications are running online and we just see the output on our web browser screens. Google is not completely alone, even Microsoft recognized the trend and will offer an online version of Office 2010.
I am not buying the complete move towards online trend at all (Network Computer or the Google Chrome OS hype). What will work is some else: a hybrid model of desktop software with some useful online sharing and collaboration tools (such as Office 2010). Another interesting concept would be interesting for mobile devices, where calculation intensive operations are performed in the “cloud” and the interface is client-based.
Tablet computer
Apple will show us next year that we need a Tablet computer. It is slim, nice looking and expensive. Probably with an adapted OSX and an own App-Store. I think if it comes, it will be a bomb. Following picture:
For productivity at home and in the office you use a desktop device or a laptop. For mobile needs, you have a smartphone. And if you want to relax at home or while travelling (hotel, train, beach), to read a book (!), newspaper, any websites, play a game, watch a movie, check some information etc – you use a tablet computer.

You can imagine, that first Apple will show one, then with a certain delay an asian company such as Acer, then Dell and finally HP. Everything with Windows 7 (a very nice OS, but the number of adapted apps will be crucial).
What else…
2010 we are coming!! :-)
In 2009 war alles relativ ruhig – meistens Finetuning und natürliche Evolution: Windows 7, Snow Leopard, Apple mit paar neuen Updates, Amazon / Ebay die beiden Kings von E-Commerce, E-Book Kindle beim Versuch iPod der Bücher zu werden, Google vs. Microsoft beim Aufkaufen der Start-Up Welt und die klassischen Medien beim Versuch Paid-Content einzuführen. Nichts was in die Geschichte eingehen wird.
Krise
2009 ist das eigentliche Krisenjahr gewesen. Während am Anfang des Jahres noch niemand wusste was in der Folgewoche passiert – verbesserte sich langsam die Situation – so versuchten zumindest die Medien es uns beizubringen. Was stimmt nun?

Die Welt verändert sich, insbesondere durch Länder wie China kommen mehr als eine Milliarde neuer Konsumenten in den Markt. Es wäre irrational anzunehmen, dass alles bliebe beim Alten. Während Europa und USA, kaum noch Wachstum aufweisen – explodieren gewisse asiatische Regionen. Die Finanzkrise ist eine Nebenblase die unsere Realwirtschaft zwar durch ihr Platzen getroffen hat, aber die eigentlichen grossen Veränderungen kommen erst noch.
Es geht nicht darum, dass die jetzige Situation gut oder schlecht ist – und durch das Auffinden der Schuldigen, alles wieder in Ordnung sei. Es muss vielmehr jedes Unternehmen für sich analysieren, ob es wirklich für die neuen Trends vorbereitet ist. Krisen kommen immer wieder, aber die globalen Trends sind auf eine sehr viel längere Sicht deutlich gravierender.
Neue grüne Welt
Es geht gar nicht um die Substanz der Diskussion, sondern vielmehr um das Timing (warum auf einmal jetzt?) und die Perspektive (Suche nach den Schuldigen statt der Lösung) auf das ganze Problem der neuen grünen Zukunft. George Carlin hat einen sehr interessanten Satz gesagt: “Our planet earth is just fine, we are the ones who are f***** up”. Damit meint er, dass der Kampf um die Erde zu retten eigentlich ziemlich egoistisch ist. Was nicht bedeutet, dass man diesen nicht führen soll, sondern dass man aufhören soll – alle Bemühungen als solche darzustellen als hätten alle Politiker plötzlich ein Herz für Tiere entdeckt. Vielmehr geht es darum, dass Industrie- und Wachstumsnationen (USA, China etc) auf Kosten der kleineren (Umweltkosten) sich weiter bereichern. Diese kleineren meist Entwicklungsländer sehen sich mit Folgekosten konfrontiert (durch Klimakatastrophen etc) und möchten nun Gerechtigkeit (Entschädigungszahlungen etc). Die Industriestaaten haben aufgrund der Finanzkrise auch so schon genug zu tun – und schieben den Prozess in die Länge.

Genau diese Diskussion beschäftigte uns im Jahr 2009. Bloss gibt es eigentlich kaum Menschen die gegen den Umweltschutz sind. Jedoch eine ganze Reihe Gegner der vorgeschlagenen Massnahmen – die meistens darin bestehen höhere Kosten im Alltag zu erzeugen (ohne wahrnehmbaren Mehrwert).
Wo bist Du? Bitte in Realtime
Alles fing mit Blogs an. Eine Art Internet-Tagebuch mit wenigen Klicks, paar Bilder da, paar Meinungen hier – und ein Blog war geboren. Wenige Zeit später kam jemand auf die Idee, dass man die Barriere fürs Publizieren noch weiter senken könnte – z.B. auf lediglich 160 Zeichen und keinerlei inhaltlichen Anspruch – Twitter war geboren.

Zunächst wurde es ausgelacht – mal im Ernst, wen interessiert es was ich gerade mache?? Später kam jedoch der Reiz, Teil eines grossen und dynamischen (!) Informationsbeckens zu sein. Alles ist in Echtzeit. Wenn also etwas auf der Welt passiert, dann eilen Nutzer es per Twitter zu kommunizieren um sich als eine Art Informations-Pioniere zu fühlen.
Erst vor wenigen Tagen ist ein neuer Dienst erschien, wo man seine Kreditkartenausgaben ebenfalls per Twitter an alle seine “Freunde” kommunizieren könnte… Kein Kommentar.
2009 zeichnete sich dadurch aus, dass Menschen ihre Grenzen des Informationsbedarfs austesteten. Welche Informationen, wie schnell und in welcher Form möchte ich wirklich konsumieren und von sich weitergeben. Es war definitiv ein Jahr wo man extrem viele Informationen in Realtime zu jedem Quatsch bekommen könnte. Ob es produktiv ist und tatsächlich auch in Zukunft ihre Nachfrage findet – bleibt abzuwarten.
Eine App für Jeden!
Hast Du auch eine App fürs iPhone? Anfang 2000 war die Frage eher – hast Du auch eine Website im Internet? Es war teuer, keiner hat so richtig den Sinn verstanden und eine kleine Minderheit hat damit massiv viel Geld verdient. So in etwa ist es auch mit den Apps – fürs iPhone, mittlerweile auch noch für Android, Blackberry, Windows Mobile etc.

Was ist so neu und toll an all dem Apps Hype? Nun – kleine Programme für Handys existieren schon seit es mobile Telefone gibt. Apple war ein Pionier, alle angebotenen Programme über eine zentrale Plattform anzubieten. Ein Nutzer kann mit wenigen Klicks ein neues Programm installieren (oft auch kostenfrei) und die Entwickler können mit relativ kleinem Aufwand ihr Werk bei Apple veröffentlichen und sich nur noch ums Marketing zu kümmern (Apple macht den Rest: Payment, Hosting, Shop etc). Geniales Konzept und geniale Umsetzung. Wo viel Geld im Spiel ist, gibt es natürlich auch etwas Stress – in diesem Fall war es die ewige Diskussion warum Apple gewisse Apps nicht zulässt. Nun – ein wenig Monopolist spielen, will schliesslich jeder.
Da hat es nicht lange gedauert bis die Copy-Cats gekommen sind: Microsoft, Blackberry, Palm etc mit ihren eigenen App-Stores. Ist ein Zeichen, dass es wohl funktioniert.
Dabei ist das App-Store Konzept kein Hype des Jahres 2009, sondern eine wirklich gute Entwicklung die den Komfort für Nutzer und Entwickler deutlich erhöht hat.
Foto Society
Jedes Gerät musste in 2009 eine Kamera bekommen. Jedes Laptop, jedes Handy, mittlerweile auch iPods (sogar die kleinen) haben jeweils eine Digicam. Wofür das gut sein soll? Nun – es gibt sicherlich viele tolle Gelegenheiten wo man gerne eine Kamera dabei hätte. Aber brauche ich wirklich 5 Geräte gleichzeitig die jeweils eine Kamera haben?
Es ist einfach übertrieben und eine direkte Folge dessen, dass die Komponentenpreise derart gesunken sind – und nicht weil Nutzer es wirklich brauchen. Wenn man es nicht einbaut, dass ist man nicht cool.

Lieber eine gute Kamera im Handy (so z.B. iPhone 3GS hat endlich eine halbwegs akzeptable) und dann eine kompakte digitale Spiegelreflex-Klasse (sowas wie die Panasonic GF1), statt 5 kleine überall integrierte Kameras mit mieser Qualität.
Fazit
2009 war für die IT Trends, ein Jahr wo viele Early-Adopter Produkte tatsächlich den Massenmarkt erreicht haben und wo mobiles Internet endlich Teil des Alltages geworden ist. Twitter Echtzeit Kommunikation und die iPhone Apps werden auch die kommenden Jahre sicherlich prägen.
Die Non-IT Themen des Jahres 2009 waren sicherlich die Wirtschaftskrise, Umweltdiskussion und Michael Jackson’s Abgang. Alles Drei waren absolute Unworte des Jahres die den Medienalltag dominiert haben. Haben wir daraus etwas gelernt? Geht so. Wir haben es aber überstanden!
So schnell ist wieder ein Jahr vorbei! Es ist aber auch viel passiert. Ich habe mal die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst
So viel zum Thema 2008 :-) Es wird als Krisenjahr in die Geschichte eingehen und doch nehmen wir viele guten Sachen mit die uns helfen sollen das nächste besser zu meistern!
Hier meine Vorhersagen fürs Jahr 2008:
Und was heißt es für uns? 2008 wir kommen!!!
Und wieder geht ein Jahr zu Ende :-) Ein spannendes Jahr, viel Neues, viel Bewegung, viel Geld im Umlauf und einige wichtige Entwicklungen die unsere Zukunft prägen werden.
DSL
Auf dem Gebiet des schnellen Internets konnte man eine horizontale Bewegung beobachten. Primär wurde über den Preis verkauft. Die Minimalgeschwindigkeit wurde teilweise angehoben (von 1 Mbit/s auf 2 Mbit/s). Die Verfügbarkeit hat sich ein wenig verbessert. Auch wenn manch einer auch weiterhin Monate auf sein DSL warten musste, weil die T-Com ihre Vorleistungen mit Verzögerung an die Reseller zur Verfügung stellt. Alles beim Alten :-)
Das Glasfaser Internet à la VDSL ist erst noch im Kommen. Kostet viel zu viel und fast nirgendwo verfügbar. Zwar gibt es einige neue Ankündigungen zig Milliarden Euro in den Ausbau zu stecken (auch von der T-Com Konkurrenz), was ich aber eher als pure Strategie und wohl kaum echte Pläne wahrnehme. Macht auch wirtschaftlich nicht so sehr viel Sinn, wenn man sich die sinkenden Preise anschaut. Ist wirklich ein kleiner Teufelskreis. Da helfen wohl nur Kooperationen. Alle Großen müssen zusammenarbeiten und gemeinsam ein Netz aufbauen.
Immer mehr Anbieter werden praktisch gezwungen All-Inclusive Pakete anzubieten. Das führt dazu, dass sie als Nicht-Experten meist nur lustlose Zusatzleistungen die sie eh extern einkaufen – mitanbieten. Das äußert sich bei VoIP als auch TV, wobei beides (mit positiven Ausnahmen) eher als Zugabe und weniger als echter Mehrwert mitdabei ist. Es wird immer noch nicht alles ausgereizt was mit den Technologien möglich wäre.
Es gibt schöne neue Hardware wie die AVM Fritz!Box 7270, die nun auch das schnelle WLAN “n” Standard unterstützt und auch sonst DIE Schaltzentrale im Haus geworden ist. Wirklich praktisch ist es, kann ich nichts dagegen sagen. Aber auch an die bereits bestehenden Nutzer der 7170 denkt AVM mit ihren ständigen Labor Firmwares. Sehr lieb die Firma.
Mobiles Internet (Gerät des Jahres… Ihr wisst schon)
Da ging es richtig ab. Alles fing mit harmlosen Verkaufsversuchen von T-Mobile und Vodafone komische Web Dienste zu astronomischen Preisen auf mikroskopischen Handybildschirmen an. Zwar hatte E-Plus bereits seit 2006 eine sehr attraktive UMTS Flat im Portfolio, trotzdem fand das Mobile Internet einfach keinen Zuspruch. Die Verbindung war nicht überall wenn überhaupt stabil, viele Geschäftskunden wollten nur wegen der Datenflat nicht zu E-Plus wechseln und die Geräte womit sich das Internet nutzen lässt – waren ein Witz.
Mal im Ernst – man nehme ein kleines hübsches Nokia mit guter Sprachqualität und Millionen Funktionen die man eh nicht findet. Wie soll ich mit diesem 3×3 cm Bildschirm ins Internet gehen?? Klar, kann ich damit mein Gmail abrufen, aber ungeachtet dessen, dass die JAVA Programme ständig abstützen – macht es absolut keinen Spaß. Wirklich nicht. Und ich bin ein absoluter Gadget Fan.
Und dann kam die Bombe… langsam… viele haben es als Marketing Hype abgestempelt, sich wichtig gemacht und als es kam war klar – das ist DAS richtungsweisende Gerät des Jahres 2007 (die Rede ist vom iPhone). Es ist nicht perfekt (siehe dazu meinen Beitrag). Das iPhone hat die Industrie des mobilen Internets jedoch massiv verändert. Nach nur 4 Monaten war die Anzahl der Internetnutzer die das iPhone zum Surfen verwenden größer wie die der Nokia-Surfer (es wurden knapp 500 Mio Internet-fähiger Nokias verkauft und erst 5 Mio iPhones….).
Große Internetseiten haben den Trend plötzlich erkannt und werben damit eine kostenfreie iPhone optimierte Version ihrer Seite anzubieten. Was am Ende mit jedem Handy betrachtbar ist (oder auch Desktop-Browser), es hört sich aber trendiger an!!
Weitere Konsequenz: fast überall in Europa (wo das iPhone angeboten wird) kommen plötzlich mobile Flatrates zu sehr brauchbaren Preisen! Man schaue sich alleine Frankreich an. Da musste man noch 2 Tage vor der iPhone Vorstellung knapp 10 Euro für einen 5 Mbyte Paket bezahlen. Diese 2 Tage später präsentierten fast alle Anbieter eine echte Surf-Flatrate für etwa 9,99 Euro / Monat. Alleine dafür müsste man unserem Steve Jobs danken.
Aber das ist noch nicht alles. Plötzlich hat Nokia zu spüren bekommen, dass man vielleicht nicht nur an der Anzahl der Geräte im Angebot arbeiten soll, sondern auch an deren Software. Apple bedient nur einen Nischenmarkt. In Indien kümmert man sich kaum um die tolle Touch-Oberfläche. Da hat man ganz andere Probleme, wie das Aufladen mit Elektrizität. Ganz zu schweigen davon, dass kaum jemand (in der Mehrheit der Bevölkerung) einen ausreichend schnellen PC hat der iTunes 7.5 zum laufen hibekommt! Aber in Europa und USA sieht es anders aus, daher werden die Anbieter umdenken müssen. Ich glaube nicht, dass sich die Firmen so schnell ergeben wie bei den MP3 Playern. Da wird Samsung und Nokia hart durchgreifen und mit paar richtigen guten Geräten rauskomme die offener und deutlich flexibler sind.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem mobilen Internet. Es hat endlich begonnen. Gut so. Ob damit auch Geld verdient wird – glaub erstmal nicht… aber es wird sicherlich bald kommen. Im Moment ist das mobile Internet eher eine zusätzliche Variante bestehende Dienste von unterwegs zu nutzen. Eigenständige Sachen werden erst mit der Masse kommen… Wobei dies auch wieder so ein Huhn->Ei Problem sein kann. Ein VC wird es schon finanzieren damit es geschäftsmässig auch los geht.
Web 2.0 und die VCs
Es war auch weiterhin die Blütezeit des Web 2.0 Zeitalters. Es wurde viel Quatsch finanziert, aber auch viele sehr sehr coole Sachen geschaffen. Auch wenn ich persönlich davon überzeugt bin, dass die “wirklich coolen” Sachen auch ohne VC es hinkriegen Erfolg zu haben – gibt es sicherlich ab einer gewissen Größe eine Notwendigkeit. Ich habe viele kennengelernt dieses Jahr die mit Web 2.0 reich geworden sind – ohne dabei Mehrwert geschaffen zu haben. Ich glaube aber schon, dass hinter dem Hype ein fester Kern dahinter steht. Dieser ist im Moment noch fest genug um die Blase aufrecht zu erhalten. Wie lange es noch gut geht – entscheiden die Werbekunden. Denn dieser Kern heißt “Werbung” bzw. “Adsense”. Beide sind fast Synonyme geworden, naja – fast.
Die VCs laufen manch idiotischen Ideen hinterher, weil diese eine tolle Luftschloss-Bewertung haben. Während andere bodenständige Projekte aber eben sehr nischen-orientiert, kaum Beachtung bekommen.
Andererseits finde ich die deutlich offenere, freundlichere und risikofreudigere Einstellung der Risikoinvestoren höchst positiv. Und das Jahr 2007 hat nochmal bewiesen, dass man im Internet reich werden kann. Die Wahrscheinlichkeit ist aber nicht höher wie vorher. Eher geringer, weil die Anzahl der guten Ideen die die Welt erobern können – immer geringer. Stattdessen geht alles hin zu Nischen die es zu belegen gilt und diese zu finden und elegant zu füllen, muss man genug Ausdauer mitbringen.
Mein Fazit
Google regiert nach wie vor das Internet, Microsoft die Heimcomputer und Apple die Presse. Alles also beim Alten ;-)
Vorgeschichte
Hype hin oder her. Ich sehe mich weniger als einem Gadget-Fan an, sondern vielmehr als einen Perfektionisten der immer das Gefühl hat, dass es da Draußen etwas gibt das besser ist als das was ich schon habe. Sehr oft liegt dies daran, dass je länger man etwas verwendet (egal ob Handy oder Auto), einem immer mehr Mängel auffallen so dass irgendwann mal es so aussieht als bestünde das verwendete Gerät nur aus Fehlern. Und manchmal – aber wirklich selten – habe ich dann ein Gefühl, dass ich dieses gewisse etwas gefunden habe – dann muss es aber richtig gut sein.Bei Handys ist es so eine Sache. Es gibt viele Zielgruppen. Die einen wollen einfach nur telefonieren, die anderen damit arbeiten und noch mal welche tragen das Handy lediglich als Statussymbol mit sich. Daher gibt es einfach kein perfektes Handy für alle. Trotzdem haben viele eine wage Vorstellung die aber auch stark von dem Angebot geprägt wird und sich ständig verändert.Aus diesem Grund bin ich auch permanent auf der Suche. Im Moment nutze ich das Nokia E90 als mein Haupthandy und bin “eigentlich” zufrieden. Trotzdem habe ich wieder dieses komische Gefühl, dass es auch besser geht.
Definition
Was ist also ein perfektes Handy nach meiner Definition. Es muss überall funktionieren (Quad-Band), sehr gute klare Sprachqualität haben, schnellen Zugang zum Internet bieten (UMTS und WLAN), minimale Office Funktionen aufweisen (zumindest Betrachten von Office Dokumenten), wissen wo ich mich befinde (GPS) und Programme von Drittanbietern unterstützen (z.B. für VoIP). Solche Extras wie Fotokamera oder MP3 Player brauche ich persönlich nicht, weil ich eine gute Digicam auch so habe und iPod auch kein Schwergewicht ist. Form sollte hochwertig wirken und das Display möglichst groß sein. Die Eingabeart ist mir relativ egal, weil ich mir eh nicht vorstellen kann, dass jemand längere Texte auf den Handys eintippt. SMS und E-Mail brauchen zwar Eingaben, aber common – PC-Tastatur-Komfort was kann man von einem so kleinen Gerät doch kaum erwarten. Und schließlich muss ich es in meiner Hostentasche tragen können ohne dass es aussieht, dass ich ein Ziegelstein mitschleppe. Ah ja… ich möchte mind. 5-6 Stunden Gesprächszeit haben!
Zusammengefasst: Funktionalität und Form müssen stimmen. Ich sehe es vielmehr als eine Balance zwischen den beiden Wunschzielen.
iPhone
Und jetzt zum iPhone… Hype ist nie gesund um möglichst objektiv etwas zu beurteilen. Das hatte ich aber auch nicht vor. Es geht mir wirklich nur darum, ob ich es mir kaufen soll oder nicht. Außerdem verursacht ein Hype umso mehr Zweifler, so dass solche Geräte umso härter rangenommen werden.Für diese subjektive Betrachtung hatte ich 2 Tage Zeit um mit einem aktivierten AT&T iPhone rumzuspielen und nutze außerdem seit knapp 1 Monat intensiv meinen Nokia E90 (als das im Moment mit Abstand technologisch beste Handy vom Marktführer).Wow… Das war mein Eindruck am ersten Tag. Die Bedienung ist in der Tat absolut idiotensicher. Klick hier und da und alles erscheint sofort wie man es erwartet. Das Display ist unglaublich hochwertig und die Software arbeitet ohne eine Millisekunde Verzögerung. Dank dem großen Screen sorgt jede Kleinigkeit für einen Wow Effekt. Während das Innendisplay meines E90 Communicators ebenfalls sehr groß ist – nutzt Nokia diesen nicht mal ansatzweise aus. Der Vergleich ist fast wie Mac OSX 10.4 gegen Windows 95.Telefonfunktionalität überzeugt. Keine Mängel. Sprachqualität ist gut. Etwas ungewöhnlich, dass man erst 3 Tasten drücken muss um zu Telefonieren. So als wäre das Telefon nicht die Primärfunktion des Gerätes. Auch die Tatsache, dass man keine eigenen Klingeltöne einspielen kann – ist sehr eigenartig und das auf einem Musikhandy. Das soll etwas Individualität bedeuten die Apple verkauft?Foto und Musikfunktionen sind natürlich auch nett, auch die Gimmicks mit dem Zoomen die mit Zwei Fingern für Showeinlagen sorgen. Aber zumindest für mich hat es nichts mit dem Telefon zu tun. Ich habe beim iPod auch nie verstanden was die Fotos da zu suchen haben.Internet-Surfen ist natürlich sehr geil, auch wenn man sich erst an die virtuelle Tastatur gewöhnen muss und dass man mit dem Finger ständig auf dem Display unterwegs ist. Das ist wirklich sehr stark beim iPhone. Auch hier klarer Nachteil – die fehlende UMTS Fähigkeit. Auch wenn ich es fast nur an Hotspots surfe – würde ich mir bei so einem „Internet Device” auch richtigen Speed wenn ich unterwegs bin.Für mich größter Nachteil vom iPhone gegenüber Nokia E90 ist die fehlende VoIP Fähigkeit. Wenn ich im Ausland bin und dann gerade in einem Cafe mit WiFi sitze, kann ich über SIP umsonst oder extrem günstig voipen oder sogar angerufen werden (ohne irgendwelche Roaming Gebühren etc). Alleine beim letzten Urlaub habe ich so fast 200 Euro gespart an Handygebühren, weil ich einfach übers WLAN im Hotel telefoniert habe. Dabei musste ich nicht wie ein Verrückter mit einem Laptop und Headset rumlaufen, sondern nach 10 Minuten Konfiguration (einmalig) am Nokia – direkt loslegen. Einfach Handy ans Ohr und los geht’s.
Der einzige Grund dass der iPhone nicht Voipen kann, ist ein Softwaregrund. Denn es ist nicht erlaubt Software zu installieren. Lediglich Webanwendungen sind erlaubt. Es sind zwar einige Hacks mittlerweile aufgetaucht, über die man irgendwelche Programme reinschleusen kann – aber Jungs… was ist denn das? Ich dachte alles ist idiotensicher. Ich habe keine Lust zum Frickeln, wo ich doch so viel Geld bezahle.Dass GPS nicht dabei ist, macht mich auch nicht sehr glücklich. Zwar dauert es auch ewig bis das E90 weiß wo ich gerade bin und auch die Navigationssoftware ist unerträglich lahm. Doch mit etwas Wartezeit finden mich die Satelliten und es hat mich nicht selten wörtlich gerettet, so dass ich zumindest weiß ob ich in die richtige Richtung laufe. Eine einfache Google MAP – hilft mir da nicht weiter. Und das erstrecht nicht, wenn ich gerade im Ausland bin und jedes Mbyte 30 Euro kostet.
Fazit
Also was nun – doch nicht das perfekte Handy? Klare Antwort – NEIN, eher nicht! Die Richtung stimmt aber. Ich liebe das Display des iPhone’s, die schöne Software, die angenehme Bedienung und das durchdachte Konzept (vielleicht lasse ich meinen iPod doch zuhause). Doch mir fehlen eindeutig UMTS und die Fähigkeit zur Installation von Software (außer Apple integriert VoIP/SIP und SSH Client selbst). Auch GPS wäre gut, wenn auch nicht absolut notwendig. Ich hoffe wirklich, dass Apple da nachbessert und endlich mein Traumgerät rausbringt. Nokia scheint es echt nicht zu begreifen, dass nicht nur Funktionalität wichtig ist. Apple hat da die Balance eher getroffen. Muss aber noch nachbessern. Wenn es rauskommt, werde ich es mir noch einmal überlegen, ob es bis dahin nicht paar Hacks gibt (vor allen Dingen zum Voipen). Wenn nicht, werde ich wohl noch warten. Das E90 ist da im Moment ein guter wertstabiler Ersatz.