Ausblick: 2008

26/12/2007

Hier meine Vorhersagen fürs Jahr 2008:

  • Google wird den Fokus auf mobile Dienste legen, zugleich versuchen sie aber auch weitere Felder für sich zu erschließen. So z.B. das Auto, die Wohnung (Wohnzimmer, Küche), die Print Medien, das Fernsehen. Alles potentielle Werbeflächen. Gleiches Konzept: nützliche kostenfreie Dienste anbieten und diese möglichst wenig störend über Adwords Einnahmen refinanzieren. Zusätzlich wird jedoch auch ein weiteres neues Ziel verfolgt: die Geschäftswelt für sich zu erobern. Dazu zählen zusätliche Business Dienste à la Google Apps, aber auch Premium Versionen einiger Services.
  • Microsoft wird nachwievor Google alles auf dem Bereich der Online-Dienste nachmachen und wird es aus den unendlichen Cash-Reserven finanzieren. Es geht um die Strategie – nicht ums Geldverdienen. Dafür wird die XBOX umso populärer und profitabler. Damit positioniert sich Microsoft immer stärker im Bereich Wohnung und nicht nur Büro. Zugleich wird Zune umso attraktiver und dem iPod einiges an Kunden abjagen – auch wenn man es heute noch nicht vorstellen kann. Es kommt mal wieder eine neue Internet Explorer 8.0 Version und der Kampf gegen Firefox 3.0 wird in die neue Runde gehen. Mein Tipp: IE 8.0 wird gewinnen :-) Nur so ein Gefühl.
  • furniture VidenovApple sonnt sich im Erfolg des iPhones und versucht so viel überteuertes Zubehör zu verkaufen wie es nur geht. Dank dem iPhone SDK kommen auch neue Impulse, so dass endlich die ganzen Fähigkeiten des sehr gelungenen Handys ausgenutzt werden können. Etwa im Mai 2008 kommt dann der Nachfolger mit mehr Speicher und neuen Funktionen glänzen wird. GPS wird wohl leider nicht dabei sein. Andere Hardware wird alle 4 Monate ein kleines Update bekommen, große Neuerungen werden nicht erwartet. Sehr wahrscheinlich ist ein Tablet Mac, sicherlich mit paar lustigen Finger-Tricks. Und erste Viren für Mac OSX kommen!
  • Mobilfunkindustrie wird nachwievor versuchen dem Festnetz weiter die Kunden abzujagen. Das wird auch weiterhin primär über den Preis gemacht. Neue Killer-Applikationen sind nur in Kombination mit neuen Handys und mobilen Diensten zu erwarten. Es wird aber ganz sicher nicht schon wieder die Musik sein, sondern eher die Navigation sowie die dazu passenden lokalen Services. Das was im Moment möglich ist – ist hübsch auf Papier aber absolut unpraktisch in der Realität. Nokia bringt einen iPhone Klon raus! Dieser wird dann zu 1 Euro an jeder Ecke verkauft.
  • Web 2.0 Dienste merken langsam den Druck des Überangebotes und es wird zu einer massiven Konsolidierung führen. Die VCs verdienen immer noch mehr als genug, daher platzt auch nicht. Denn hinter 20 Projekten stecken meist eh dieselben 2 Leute. Und wenn zumindest 1 Projekt erfolgreich ist – passt es.
  • VDSL und andere schnelle Kabelanschlüsse sind bereits fast da. 100 Mbit/s Zugänge werden in Hauptstädten kein Luxus mehr, sondern Realität. Alle werden sich aufregen warum sie kaum irgendwo diese Geschwindigkeit erreichen. Und die Foren bei Speedmeter.de werden voll sein mit Erfahrungsberichten wie schlimm es sei mit “nur” 95 Mbit/s unterwegs zu surfen. Während viele andere Kunden auf dem Land weiterhin mit ISDN ihre E-Mails abrufen. Die Anbieter werden auch lernen, dass die Nutzer nicht dumm sind und “echtes” HD Fernsehen auf ihren Flat-Screens sehen wollen und nicht nur hochskaliertes Tv-Total!
  • VoIP Dienste werden das Telefonieren ins Festnetz preismäßig gegen Null drücken. Derzeitige Marktführer werden zwar versuchen die Verbreitung um jeden Preis zu verhindern – aber das wird kaum was bringen. Alle werden voipen, oft auch ohne es zu wissen!
  • WLAN wird so normal wie das Telefonieren sein. Es wird erste große Roaming-Abkommen geben. Die Profitgier vieler WiFi Betreiber wird die Kunden zu UMTS zwingen. Hin zum Ende des Jahres werden die Preise aber deutlich runtergehen und das ist auch gut so.
  • Intel bringt neue Prozessoren mit 8 Kernen für Laptop. Keine Software wird es unterstützen, Apple wird es sofort in ihre Laptop einbauen. Und ALDI verkauft für 399 Euro neue Volks-PCs mit 4 Kernen für Einsteiger.

Und was heißt es für uns? 2008 wir kommen!!!

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Rückblick: Jahr 2007 im Zeichen des Internets

26/12/2007

Und wieder geht ein Jahr zu Ende :-) Ein spannendes Jahr, viel Neues, viel Bewegung, viel Geld im Umlauf und einige wichtige Entwicklungen die unsere Zukunft prägen werden.

DSL

Auf dem Gebiet des schnellen Internets konnte man eine horizontale Bewegung beobachten. Primär wurde über den Preis verkauft. Die Minimalgeschwindigkeit wurde teilweise angehoben (von 1 Mbit/s auf 2 Mbit/s). Die Verfügbarkeit hat sich ein wenig verbessert. Auch wenn manch einer auch weiterhin Monate auf sein DSL warten musste, weil die T-Com ihre Vorleistungen mit Verzögerung an die Reseller zur Verfügung stellt. Alles beim Alten :-)

Das Glasfaser Internet à la VDSL ist erst noch im Kommen. Kostet viel zu viel und fast nirgendwo verfügbar. Zwar gibt es einige neue Ankündigungen zig Milliarden Euro in den Ausbau zu stecken (auch von der T-Com Konkurrenz), was ich aber eher als pure Strategie und wohl kaum echte Pläne wahrnehme. Macht auch wirtschaftlich nicht so sehr viel Sinn, wenn man sich die sinkenden Preise anschaut. Ist wirklich ein kleiner Teufelskreis. Da helfen wohl nur Kooperationen. Alle Großen müssen zusammenarbeiten und gemeinsam ein Netz aufbauen.

Immer mehr Anbieter werden praktisch gezwungen All-Inclusive Pakete anzubieten. Das führt dazu, dass sie als Nicht-Experten meist nur lustlose Zusatzleistungen die sie eh extern einkaufen – mitanbieten. Das äußert sich bei VoIP als auch TV, wobei beides (mit positiven Ausnahmen) eher als Zugabe und weniger als echter Mehrwert mitdabei ist. Es wird immer noch nicht alles ausgereizt was mit den Technologien möglich wäre.

Es gibt schöne neue Hardware wie die AVM Fritz!Box 7270, die nun auch das schnelle WLAN “n” Standard unterstützt und auch sonst DIE Schaltzentrale im Haus geworden ist. Wirklich praktisch ist es, kann ich nichts dagegen sagen. Aber auch an die bereits bestehenden Nutzer der 7170 denkt AVM mit ihren ständigen Labor Firmwares. Sehr lieb die Firma.

Mobiles Internet (Gerät des Jahres… Ihr wisst schon)

Da ging es richtig ab. Alles fing mit harmlosen Verkaufsversuchen von T-Mobile und Vodafone komische Web Dienste zu astronomischen Preisen auf mikroskopischen Handybildschirmen an. Zwar hatte E-Plus bereits seit 2006 eine sehr attraktive UMTS Flat im Portfolio, trotzdem fand das Mobile Internet einfach keinen Zuspruch. Die Verbindung war nicht überall wenn überhaupt stabil, viele Geschäftskunden wollten nur wegen der Datenflat nicht zu E-Plus wechseln und die Geräte womit sich das Internet nutzen lässt – waren ein Witz.

Mal im Ernst – man nehme ein kleines hübsches Nokia mit guter Sprachqualität und Millionen Funktionen die man eh nicht findet. Wie soll ich mit diesem 3×3 cm Bildschirm ins Internet gehen?? Klar, kann ich damit mein Gmail abrufen, aber ungeachtet dessen, dass die JAVA Programme ständig abstützen – macht es absolut keinen Spaß. Wirklich nicht. Und ich bin ein absoluter Gadget Fan.

Und dann kam die Bombe… langsam… viele haben es als Marketing Hype abgestempelt, sich wichtig gemacht und als es kam war klar – das ist DAS richtungsweisende Gerät des Jahres 2007 (die Rede ist vom iPhone). Es ist nicht perfekt (siehe dazu meinen Beitrag). Das iPhone hat die Industrie des mobilen Internets jedoch massiv verändert. Nach nur 4 Monaten war die Anzahl der Internetnutzer die das iPhone zum Surfen verwenden größer wie die der Nokia-Surfer (es wurden knapp 500 Mio Internet-fähiger Nokias verkauft und erst 5 Mio iPhones….).

Große Internetseiten haben den Trend plötzlich erkannt und werben damit eine kostenfreie iPhone optimierte Version ihrer Seite anzubieten. Was am Ende mit jedem Handy betrachtbar ist (oder auch Desktop-Browser), es hört sich aber trendiger an!!

Weitere Konsequenz: fast überall in Europa (wo das iPhone angeboten wird) kommen plötzlich mobile Flatrates zu sehr brauchbaren Preisen! Man schaue sich alleine Frankreich an. Da musste man noch 2 Tage vor der iPhone Vorstellung knapp 10 Euro für einen 5 Mbyte Paket bezahlen. Diese 2 Tage später präsentierten fast alle Anbieter eine echte Surf-Flatrate für etwa 9,99 Euro / Monat. Alleine dafür müsste man unserem Steve Jobs danken.

Aber das ist noch nicht alles. Plötzlich hat Nokia zu spüren bekommen, dass man vielleicht nicht nur an der Anzahl der Geräte im Angebot arbeiten soll, sondern auch an deren Software. Apple bedient nur einen Nischenmarkt. In Indien kümmert man sich kaum um die tolle Touch-Oberfläche. Da hat man ganz andere Probleme, wie das Aufladen mit Elektrizität. Ganz zu schweigen davon, dass kaum jemand (in der Mehrheit der Bevölkerung) einen ausreichend schnellen PC hat der iTunes 7.5 zum laufen hibekommt! Aber in Europa und USA sieht es anders aus, daher werden die Anbieter umdenken müssen. Ich glaube nicht, dass sich die Firmen so schnell ergeben wie bei den MP3 Playern. Da wird Samsung und Nokia hart durchgreifen und mit paar richtigen guten Geräten rauskomme die offener und deutlich flexibler sind.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem mobilen Internet. Es hat endlich begonnen. Gut so. Ob damit auch Geld verdient wird – glaub erstmal nicht… aber es wird sicherlich bald kommen. Im Moment ist das mobile Internet eher eine zusätzliche Variante bestehende Dienste von unterwegs zu nutzen. Eigenständige Sachen werden erst mit der Masse kommen… Wobei dies auch wieder so ein Huhn->Ei Problem sein kann. Ein VC wird es schon finanzieren damit es geschäftsmässig auch los geht.

Web 2.0 und die VCs

Es war auch weiterhin die Blütezeit des Web 2.0 Zeitalters. Es wurde viel Quatsch finanziert, aber auch viele sehr sehr coole Sachen geschaffen. Auch wenn ich persönlich davon überzeugt bin, dass die “wirklich coolen” Sachen auch ohne VC es hinkriegen Erfolg zu haben – gibt es sicherlich ab einer gewissen Größe eine Notwendigkeit. Ich habe viele kennengelernt dieses Jahr die mit Web 2.0 reich geworden sind – ohne dabei Mehrwert geschaffen zu haben. Ich glaube aber schon, dass hinter dem Hype ein fester Kern dahinter steht. Dieser ist im Moment noch fest genug um die Blase aufrecht zu erhalten. Wie lange es noch gut geht – entscheiden die Werbekunden. Denn dieser Kern heißt “Werbung” bzw. “Adsense”. Beide sind fast Synonyme geworden, naja – fast.

Die VCs laufen manch idiotischen Ideen hinterher, weil diese eine tolle Luftschloss-Bewertung haben. Während andere bodenständige Projekte aber eben sehr nischen-orientiert, kaum Beachtung bekommen.

Andererseits finde ich die deutlich offenere, freundlichere und risikofreudigere Einstellung der Risikoinvestoren höchst positiv. Und das Jahr 2007 hat nochmal bewiesen, dass man im Internet reich werden kann. Die Wahrscheinlichkeit ist aber nicht höher wie vorher. Eher geringer, weil die Anzahl der guten Ideen die die Welt erobern können – immer geringer. Stattdessen geht alles hin zu Nischen die es zu belegen gilt und diese zu finden und elegant zu füllen, muss man genug Ausdauer mitbringen.

Mein Fazit

Google regiert nach wie vor das Internet, Microsoft die Heimcomputer und Apple die Presse. Alles also beim Alten ;-)

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Apple iPhone – das perfekte Handy? Die ewige Suche…

1/09/2007

Vorgeschichte

Hype hin oder her. Ich sehe mich weniger als einem Gadget-Fan an, sondern vielmehr als einen Perfektionisten der immer das Gefühl hat, dass es da Draußen etwas gibt das besser ist als das was ich schon habe. Sehr oft liegt dies daran, dass je länger man etwas verwendet (egal ob Handy oder Auto), einem immer mehr Mängel auffallen so dass irgendwann mal es so aussieht als bestünde das verwendete Gerät nur aus Fehlern. Und manchmal – aber wirklich selten – habe ich dann ein Gefühl, dass ich dieses gewisse etwas gefunden habe – dann muss es aber richtig gut sein.Bei Handys ist es so eine Sache. Es gibt viele Zielgruppen. Die einen wollen einfach nur telefonieren, die anderen damit arbeiten und noch mal welche tragen das Handy lediglich als Statussymbol mit sich. Daher gibt es einfach kein perfektes Handy für alle. Trotzdem haben viele eine wage Vorstellung die aber auch stark von dem Angebot geprägt wird und sich ständig verändert.Aus diesem Grund bin ich auch permanent auf der Suche. Im Moment nutze ich das Nokia E90 als mein Haupthandy und bin “eigentlich” zufrieden. Trotzdem habe ich wieder dieses komische Gefühl, dass es auch besser geht.

Definition

Was ist also ein perfektes Handy nach meiner Definition. Es muss überall funktionieren (Quad-Band), sehr gute klare Sprachqualität haben, schnellen Zugang zum Internet bieten (UMTS und WLAN), minimale Office Funktionen aufweisen (zumindest Betrachten von Office Dokumenten), wissen wo ich mich befinde (GPS) und Programme von Drittanbietern unterstützen (z.B. für VoIP). Solche Extras wie Fotokamera oder MP3 Player brauche ich persönlich nicht, weil ich eine gute Digicam auch so habe und iPod auch kein Schwergewicht ist. Form sollte hochwertig wirken und das Display möglichst groß sein. Die Eingabeart ist mir relativ egal, weil ich mir eh nicht vorstellen kann, dass jemand längere Texte auf den Handys eintippt. SMS und E-Mail brauchen zwar Eingaben, aber common – PC-Tastatur-Komfort was kann man von einem so kleinen Gerät doch kaum erwarten. Und schließlich muss ich es in meiner Hostentasche tragen können ohne dass es aussieht, dass ich ein Ziegelstein mitschleppe. Ah ja… ich möchte mind. 5-6 Stunden Gesprächszeit haben!

Zusammengefasst: Funktionalität und Form müssen stimmen. Ich sehe es vielmehr als eine Balance zwischen den beiden Wunschzielen.

iPhone

Und jetzt zum iPhone… Hype ist nie gesund um möglichst objektiv etwas zu beurteilen. Das hatte ich aber auch nicht vor. Es geht mir wirklich nur darum, ob ich es mir kaufen soll oder nicht. Außerdem verursacht ein Hype umso mehr Zweifler, so dass solche Geräte umso härter rangenommen werden.Für diese subjektive Betrachtung hatte ich 2 Tage Zeit um mit einem aktivierten AT&T iPhone rumzuspielen und nutze außerdem seit knapp 1 Monat intensiv meinen Nokia E90 (als das im Moment mit Abstand technologisch beste Handy vom Marktführer).Wow… Das war mein Eindruck am ersten Tag. Die Bedienung ist in der Tat absolut idiotensicher. Klick hier und da und alles erscheint sofort wie man es erwartet. Das Display ist unglaublich hochwertig und die Software arbeitet ohne eine Millisekunde Verzögerung. Dank dem großen Screen sorgt jede Kleinigkeit für einen Wow Effekt. Während das Innendisplay meines E90 Communicators ebenfalls sehr groß ist – nutzt Nokia diesen nicht mal ansatzweise aus. Der Vergleich ist fast wie Mac OSX 10.4 gegen Windows 95.Telefonfunktionalität überzeugt. Keine Mängel. Sprachqualität ist gut. Etwas ungewöhnlich, dass man erst 3 Tasten drücken muss um zu Telefonieren. So als wäre das Telefon nicht die Primärfunktion des Gerätes. Auch die Tatsache, dass man keine eigenen Klingeltöne einspielen kann – ist sehr eigenartig und das auf einem Musikhandy. Das soll etwas Individualität bedeuten die Apple verkauft?Foto und Musikfunktionen sind natürlich auch nett, auch die Gimmicks mit dem Zoomen die mit Zwei Fingern für Showeinlagen sorgen. Aber zumindest für mich hat es nichts mit dem Telefon zu tun. Ich habe beim iPod auch nie verstanden was die Fotos da zu suchen haben.Internet-Surfen ist natürlich sehr geil, auch wenn man sich erst an die virtuelle Tastatur gewöhnen muss und dass man mit dem Finger ständig auf dem Display unterwegs ist. Das ist wirklich sehr stark beim iPhone. Auch hier klarer Nachteil – die fehlende UMTS Fähigkeit. Auch wenn ich es fast nur an Hotspots surfe – würde ich mir bei so einem „Internet Device” auch richtigen Speed wenn ich unterwegs bin.Für mich größter Nachteil vom iPhone gegenüber Nokia E90 ist die fehlende VoIP Fähigkeit. Wenn ich im Ausland bin und dann gerade in einem Cafe mit WiFi sitze, kann ich über SIP umsonst oder extrem günstig voipen oder sogar angerufen werden (ohne irgendwelche Roaming Gebühren etc). Alleine beim letzten Urlaub habe ich so fast 200 Euro gespart an Handygebühren, weil ich einfach übers WLAN im Hotel telefoniert habe. Dabei musste ich nicht wie ein Verrückter mit einem Laptop und Headset rumlaufen, sondern nach 10 Minuten Konfiguration (einmalig) am Nokia – direkt loslegen. Einfach Handy ans Ohr und los geht’s.

Der einzige Grund dass der iPhone nicht Voipen kann, ist ein Softwaregrund. Denn es ist nicht erlaubt Software zu installieren. Lediglich Webanwendungen sind erlaubt. Es sind zwar einige Hacks mittlerweile aufgetaucht, über die man irgendwelche Programme reinschleusen kann – aber Jungs… was ist denn das? Ich dachte alles ist idiotensicher. Ich habe keine Lust zum Frickeln, wo ich doch so viel Geld bezahle.Dass GPS nicht dabei ist, macht mich auch nicht sehr glücklich. Zwar dauert es auch ewig bis das E90 weiß wo ich gerade bin und auch die Navigationssoftware ist unerträglich lahm. Doch mit etwas Wartezeit finden mich die Satelliten und es hat mich nicht selten wörtlich gerettet, so dass ich zumindest weiß ob ich in die richtige Richtung laufe. Eine einfache Google MAP – hilft mir da nicht weiter. Und das erstrecht nicht, wenn ich gerade im Ausland bin und jedes Mbyte 30 Euro kostet.

Fazit

Also was nun – doch nicht das perfekte Handy? Klare Antwort – NEIN, eher nicht! Die Richtung stimmt aber. Ich liebe das Display des iPhone’s, die schöne Software, die angenehme Bedienung und das durchdachte Konzept (vielleicht lasse ich meinen iPod doch zuhause). Doch mir fehlen eindeutig UMTS und die Fähigkeit zur Installation von Software (außer Apple integriert VoIP/SIP und SSH Client selbst). Auch GPS wäre gut, wenn auch nicht absolut notwendig. Ich hoffe wirklich, dass Apple da nachbessert und endlich mein Traumgerät rausbringt. Nokia scheint es echt nicht zu begreifen, dass nicht nur Funktionalität wichtig ist. Apple hat da die Balance eher getroffen. Muss aber noch nachbessern. Wenn es rauskommt, werde ich es mir noch einmal überlegen, ob es bis dahin nicht paar Hacks gibt (vor allen Dingen zum Voipen). Wenn nicht, werde ich wohl noch warten. Das E90 ist da im Moment ein guter wertstabiler Ersatz.

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Innovativster DSL Speedtest: SpeedMeter.de

25/05/2007

Hallo zusammen!

Freue mich Euch auf die völlig neuentwickelte Version vom Speedmeter.de DSL Speedtest hinzuweisen!

Viel Spaß!

Hier ein Auszug aus den Neuerungen:

  • Vollständige Neuentwicklung mit neuesten Web 2.0 Techniken (Ruby on Rails, AJAX, Flash, CSS, JS)
  • Innovativste Speedtest Engine. Es werden pro Test mehrere Verbindungen parallel gestartet um die maximale Bandbreite perfekt bestimmen zu können.
  • Ultraschneller Servercluster bestehend aus mehreren Quad Core Duo Extreme Servern mit je 8 GB RAM
  • Intelligente Bewertungen des Speedtest für Gäste und Mitglieder
  • Share your speedtest – Optisch ansprechende Grafik mit Ihren Resultaten zum Einbauen in Blogs, Foren und Signaturen. Tipp: Nach dem Speedtest auf “Ergebnis kopieren” klicken
  • Neuer Auswertungen Bereich für Mitglieder mit zahlreichen automatischen Bewertungen und Export Funktionen
  • Neue Realtime Ranglisten für jede Bandbreite. Ab sofort können Meinungen und detailierte Bewertungen der Provider vorgenommen werden! Die Provider werden nach Geschwindigkeit und Nutzerbewertungen sortiert.

und über 100 weitere kleine Neuerungen!

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Werbung vs. Kunde

19/05/2007

Wie spätestens seit heute morgen bekannt ist, meint es Microsoft mit der Werbung richtig ernst. So erstellte deren kreaktive Abteilung, einen sehr lustigen Kurzfilm zum Thema Liebe zwischen Werbung und Konsument mit dem Namen “Bring the love back”.

12 Punkte gehen an Microsoft!

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Inside: Was ist "Cosmonited"?

11/04/2007

Bei wievielen sozialen Netzwerken sollte man Mitglied sein? Wenn ich mich als Zielgruppe ansehe (d.h. Mitte bis Ende zwanzig, motiviert, reise gerne, habe Freunde, habe Hobbys) – wo sollte man unbedingt mitmachen?

Da haben wir zum einen studiVZ - absolut, keine Frage. Ein wunderschönes Adressbuch zum Selbstzweck. Ich habe dort ein Profil welches ich stets aktuell halte, da sind viele andere Kommilitonen dabei und ich kann mir paar Bilder anschauen. Und gut ist es. Aber mal ernsthaft.. wenn man kein Student mehr ist, besucht man die Seite immer noch? Und wie lange ist man schon Stundent? 4-5 Jahre.. und dann? Hat man dann keine Freunde mehr? Und was ist mit der Freizeit?

Dann gibt es ja noch Xing (openBC) - auch richtig. Ich habe dort alle meine beruflichen Kontakte und kann mit etwas Mühe sogar einen Kontakt herstellen. Wenn man es sehr eng sieht, ist es ebenfalls einfach nur ein Adressbuch mit einer bequemen Suchfunktionen und vielen Feldern zum ausfüllen.

Und nun? Ich bin aber kein Student mehr (Diplom in der Tasche)! Und ich habe auch nicht nur den Beruf im Kopf! Ich möchte Freizeit. studiVZ ist ein Verzeichniss für Studenten und Xing ist eben für den Beruf. Aber ein Netzwerk für die Leute die nun arbeiten und trotzdem eine Freizeit haben möchten – gab es eigentlich kaum!

Und da kommt Cosmonited ins Spiel…

Ein neuartiges soziales Netzwerk für Kosmopoliten. Cosmonited = Cosmopolitans united. Name sagt alles. Es ist ein hoch modernes, innovates und integriertes Tool für eine Freizeitgestaltung. Ich kann damit organisieren – was ich mache, wo ich es mache, wann ich es mache und mit wem!

Cosmonited besteht aus 2 wichtigen Teilbereichen:

Das ist zum einen das intuitive Netzwerk mit allem was dazu gehört: Profile, Freunde, Gruppen, Private Nachrichten, Pinnwand, Verbindungsbäume, Blogs, Gallerien, aber auch eigene Events, Locations sowie ein Geo-Locator. Damit kann man jederzeit sehen wo sich meine Freunde aufhalten. So dass wenn ich in paar Wochen nach Berlin (oder auch Paris ;-)) fahre, kann ich mit 2 Klicks einsehen – wer gerade in Berlin sein wird. Um das Netzwerk möglichst qualitativ zu halten ist die Anmeldung nur auf Einladung möglich. So versucht man sicherzustellen, dass man zum einen nicht alleine ist und dass dadurch die Hürde für den Mißbrauch deutlich ansteigt.

Der Netzwerkbereich fließt dann intuitiv in den zweiten Bereich – den CosmoGuide. Das ist eine Art dynamischer Stadtführer der jeweils die besten Locations (Bars, Lounges, Clubs, Hotels etc) und die besten Events (Musik, Sport, Nachtleben etc) anzeigt. Und alles natürlich vielseitig bewertbar und kommentierbar.

Dabei sind die meisten Funktionen eher im Detail versteckt. So z.B. das Erstellen von privaten Events und das Einladen von Freunden. Oder auch das einsehen dessen wer zu welchen Events geht um sich da ein besseres Bild zu machen. Und vieeeles mehr.

*Ende Eigenwerbung* :-)

Aber mal ernsthaft. Cosmonited schließt eine sehr schöne Marktlücke. Während Xing sich um das berufliche Netzwerk kümmern – ist Cosmonited für die Freizeit zuständig. Mit allem was dazu gehört beste Locations, beste Events, beste Netzwerkfunktionen und alles sehr schön inander integriert. Natürlich sind wir auch auf eine unglaublich saubere Ruby on Rails Umsetzung stolz und auch auf unser Design ;-) aber das was zählt ist die Harmonie aller Funktionen und die muss uns jemand erst nachmachen.

Neugierig? Dann geht einfach mal auf http://www.cosmonited.com , klickt auf “Einladungscode” und gebt “blog07” ein. Dann könnt Ihr Euch exklusiv registrieren und habt mich gleich als Freund!

Viel Spaß!

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Web 1.0 vs. Web 2.0

11/04/2007

Einen sehr interessanten Vergleich hat Jeffrey Zeldman in seinem Blog angestellt. Er hat sich nicht in die ewig rhetorische Frage vertieft was nun dieses Web 2.0 ist, sondern er hat einen Vergleich angestellt worin sich Web 1.0 (quasi dem Web wie es vorher mal war) zu der jetztigen Situation genau unterscheidet.

Hier mal paar Beispiele:

Web 1.0: Nutzer produzieren den Inhalt (Slashdot).
Web 2.0: Nutzer produzieren den Inhalt (Flickr).

Web 1.0: Schrott Seiten auf Geocities.
Web 2.0: Schrott Seiten auf MySpace.

Web 1.0: Schreiben.
Web 2.0: Bewerten.

Web 1.0: Karma Punkte.
Web 2.0: Diggs.

Web 1.0: Tags.
Web 2.0: “Tags”

Web 1.0: Nutzlose Flash Tools.
Web 2.0: Nutzlose Ajax Tools.

Web 1.0: – Online Tagebuch
Web 2.0: – Blog

Web 1.0: – Schreckliche Hintergrundmusik
Web 2.0: – Schreckliche Hintergrundverläufe

Freue mich auf andere Beispiele :-)

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Steve Ballmer über seine Zeit als Praktikant

9/04/2007

Aktuelles Interview mit Steve Ballmer wie er sich als Student bei Firmen beworben hat und was für Erfahrungen er da gemacht hat.

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11833 auf die Google Art

9/04/2007

Wie so oft kommen die meisten Trends aus den USA. So auch der neue Google Dienst soll den telefonischen Auskunftsdienst revolutionieren (zunächst drüben). Und was soll man sagen – Google hat alles was man braucht – Geld, Technik und die passenden Daten danke Google Maps.Um was geht’s ? Es geht um die letzten großen Marktnichen wo so richtig abgezockt wird. Dieses Mal ist es der Markt für kostenpflichtige telefonische Auskunft. In den USA ist der Markt etwa US$ 7 Mrd groß. Wen verwundert es? Auch in Deutschland zahlt man um die Nummer einer Pizzeria von unterwegs zu erfragen genauso viel wie wenn man eine Erotikhotline anruft. Und nicht selten wird man dann direkt weiterverbunden, dann kommt eine Mailbox und man darf schon wieder anrufen. Nach ein paar Versuchen hat man schon die Pizza selbst vorfinanziert. Und so kam dann einem Unternehmer (Jingle Networks) die Idee die Auskunftsnummer einfach kostenlos zu machen. Was ist der Sinn? Wie vieles im neuen Zeitalter sollen die Einnahmen aus der Werbung kommt. Klingt zwar etwas abenteuerlich, kann sich aber angesicht des wieder aufkommenden Booms funktionieren. Freunde hat dieser Dienst recht schnell gefunden (knapp 6% Marktanteil in nur wenigen Monaten konnten erobert werden). Und das Prinzip? Man ruft also an – alles vollautomatisiert – und bevor man die Nummer hört, kommt die Werbung. Alles zusammen ergibt sogar Sinn. Man weiß ja schließlich dann sowohl den Ort, als auch die Branche für die man sich interessiert – und bekommt dann perfekt angepasste Werbung. Schwieriger wird es bei Weißen Seiten. Aber auch die gedruckten weißen Seiten haben dieselben Schwierigkeiten und trotzdem verkauft sich die Werbung (vor allen Dingen durch Cross-Selling und Branding) ganz gut.So weit so gut. Und natürlich wie erwartet kommt jetzt Google und bietet ebenfalls eine kostenlose Version eines Auskunftsdienstes an – und natürlich mit direkter Schnittstelle zu Adwords. Wie genau dies funktionieren soll – ist noch unklar. Ich meine – kann ich dann meine Audiowerbung irgendwie hochladen? Aber was ist mit den Filterkriterien u.ä.? Ginge das auch nach Keywords? Würde schon Sinn machen. Und überhaupt passt dieser strategische Zug ganz gut ins Gesamtbild. Google versucht es mit TV und Radiowerbung. Sogar Printwerbung war mal im Test. Nun gut – irgendwann mal wird sich schon die perfekte Ergänzung zum Internet finden.Was meiner Meinung nach zu hinterfragen ist, ist der Trend der Automatisierung. Denn darin unterscheidet sich sowohl die neue Google Auskunft als auch der Jingle Dienst – man spricht mit einer Maschine. Wenn man einen Menschen ans Telefon möchte, ist man weiterhin auf die kostenpflichtige Dienste angewiesen. Und das wäre dann nur noch eine Frage der Zeit bis die Technik soweit ausgereift ist, dass dann auch wirklich alle umsteigen.Interessante Entwicklung und noch ein weiterer Markt der nun werbefinanziert werden soll. Ob das überall so klappt? Haben wir bald auch Fernsehgeräte die dann umsonst von Sony verteilt werden, weil die ersten 10 Minuten nach dem Einschalten Werbung kommt? Und gratis Handys, weil man vor jedem Gespräch Persil-Werbung hört? Oder auch Autos – die ebenfalls umsonst sind, weil im Autoradio ständig Werbung läuft und man diese nicht abschalten darf? Interessante Vision. Irgendwas ist sicherlich dabei was realisiert wird.A propos realisiert – wie lange es wohl wieder dauert, dass man das Gratiskonzept nach Deutschland bringt… Da müsste sich nur ein zahlungswilliger VC finden. Oder auch 11880 entscheidet ein Start-Up zu gründen.

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Erster Beitrag!

8/04/2007

Hallo alle zusammen :-)

Ich finde Blogs eine echt nette Sache. Sie sind spontan, sehr informativ und top aktuell. Man kann diese von überall aktualisieren, mit zahlreichen Informationen anreichern und anschließend mit Anderen darüber diskutieren.

Ich möchte mein Blog allen interessanten News, Überlegungen und Ideen widmen die mir in den Kopf kommen. Und da es wirklich sehr sehr viele Themen sind, möchte ich diese ungerne auf wenige beschränken.Also – ich freue mich und wünsche allen Lesern viel Spaß!

Euer Arthur Khessin

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